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Jedes zehnte Schuhgeschäft musste 2022 schließen

Schuhhandel hat aufgeholt, aber Umsätze von 2019 noch nicht erreicht

Mehr als jedes zehnte Schuhgeschäft musste im vergangenen Jahr schließen. Laut Berechnungen des Handelsverbands Textil Schuhe Lederwaren (BTE) gab es Ende 2022 noch etwa 10.000 Schuhgeschäfte in Deutschland. Das waren 1.500 oder 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, sagte BTE-Geschäftsführer Rolf Pangels anlässlich der Shoes Düsseldorf. Die Zahl der Unternehmen ging um 200 auf 2.800 zurück.

Nach Berechnungen des BTE wuchs das Marktvolumen mit Schuhen in Deutschland im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2021 dennoch um nahezu 10 Prozent auf insgesamt etwa 11,5 Milliarden Euro. Während dabei der stationäre Schuhfachhandel seinen Umsatz um rund 26 Prozent (1,4 Milliarden Euro) steigern konnte, verlor der Online-Schuhhandel rund 19 Prozent (500 Millionen) seiner während der Coronaphase stark zugewonnenen Umsätze. Maßgebliche Gründe hierfür sieht der BTE in der Öffnung der Geschäfte während des gesamten Jahres im Vergleich zu 2021, als die stationären Schuhgeschäfte bis zu fünf Monate geschlossen bleiben mussten.

Relativiert werden die Umsatzergebnisse allerdings durch deutliche Kostensteigerungen, die dem Schuhhandel durch höhere Energiepreise, höheren Mieten und auch gestiegenen Gehältern entstanden sind. Dadurch wurden die Erträge und Gewinne der Schuhhändler deutlich geschmälert.

Auch im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019 relativieren sich die guten Umsatzzahlen der Branche: Der Schuhhandelsumsatz lag immer noch um rund 2,5 Prozent hinter den Zahlen aus 2019 zurück.

Mehr lesen Sie in Ausgabe SHOEZ 4-2023.

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