Leichter Besucheranstieg auf der Nachhaltigkeitsmesse
Mit einem leichten Besucherzuwachs im Vergleich zu den Vorjahren endete am 19. Januar nach drei Tagen die 57. Innatex, internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien. Die Veranstaltung zeigte, dass die Anforderungen an Marken und Handel weiter steigen. Gleichzeitig bleibt die Marktsituation komplex, weshalb Unternehmen ihre Kommunikationswege und Prozesse regelmäßig prüfen sollten.
Im Talkprogramm zeigte sich, dass der Modehandel im Umbruch ist. Diskutiert wurden unter anderem der Einsatz von KI-gestützten Verkaufsanwendungen, neue Designprozesse jenseits kurzfristiger Trends und die strategische Bedeutung von langfristigem Denken. Markus Schelkle, Head of Sales Outdoor Sports bei Vaude, betonte, dass nachhaltiger Erfolg kontinuierliche Weiterentwicklung und klare Zieldefinition erfordert.
Produkttrends: Vielseitigkeit und Funktionalität
Auf Produktebene zeigte sich ein Rückgang stark segmentierter Kategorien wie Anlassmode oder Business-Anzüge. Gefragt sind laut Experten Kleidungsstücke, die unterschiedliche Lebensbereiche abdecken – vom Alltag über Karriere bis Freizeit. Für Herbst/Winter 2026/2027 gewinnen Teile an Bedeutung, die sich vielfältig kombinieren und layern lassen. Gleichzeitig spielen markante Prints und auffällige Designs zur Differenzierung weiterhin eine Rolle. Polyesterfreie funktionale Materialien sprechen den wachsenden Fitness- und Wellnesstrend an.
Die Orderrunde wird mit dem Innatex Showroom Bern am 22. und 23. Februar abgeschlossen. Die nächste Innatex findet vom 18. bis 20. Juli 2026 statt.








