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GMS fordert Unterstützung für den Schuhfacheinzelhandel

GMS-Geschäftsführer Dr. Karsten Niehus

Offener Brief an Finanz-Staatssekretär Werner Gatzer

Die Kölner GMS Verbund GmbH setzt sich für eine Öffnung des Schuheinzelhandels ein. In einem offenen Brief an Staatssekretär Werner Ganzer vom Bundeswirtschaftsministerium plädiert die Verbundgruppe dafür, den Schuhfacheinzelhandel bundesweit unter den Hygieneauflagen wieder zu öffnen, um seiner wichtigen Funktion in der Versorgung der Bevölkerung nachzukommen.

Begründet wird das GMS-Anliegen damit, dass „die aktuelle Versorgung der Bevölkerung mit Schuhen als klassische Bedarfsgüter unzureichend“ sei, schreibt Geschäftsführer Dr. Karsten Niehus. Dies betreffe einerseits insbesondere ältere Menschen, die häufig problembehaftete Füße hätten und eine besondere Beratung benötigten. Andererseits seien Kinder in ihrer Wachstumsphase mit jeder weiteren Woche des Lockdowns erheblich betroffen, da deren Füße trotz des Lockdowns weiter wüchsen. Anders als im Textilhandel sei die Beratung beim Kauf von Schuhen über Fernabsatzkanäle gerade bei Kindern und Alten gar nicht oder nur unzureichend möglich. Eine Fachverkäuferin könne nur durch Tasten erfühlen und am Gangbild sehen, ob der Kinderschuh passt oder nicht.

Zudem werde in den einzelnen Bundesländern die Versorgung der Bevölkerung mit Schuhen höchst unterschiedlich bewertet. In Bayern haben Schuhgeschäfte laut einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs für die Versorgung der Bevölkerung eine vergleichbar gewichtige Bedeutung hätten wie andere Geschäfte der Grundversorgung. (Die entsprechende Sonderregelung wurde vom bayerischen Kabinett ab dem 12.4. wieder ausgesetzt; die Redaktion.) In manchen Regionen dürften Kinder bis drei Jahren bedient werden, in anderen nur Schuhe für „Problemfüße“ verkauft werden.

Die mit GMS verbundenen 1.800 Schuhhändler hätten in den letzten Monaten umfassende und sichere Hygienekonzepte entwickelt, mit der „die Ansteckungsgefahr in den Geschäften auf ein sehr geringes, gut vertretbares Maß reduziert“ würden. Zudem sei die Kundenfrequenz im typischen Facheinzelhandel deutlich geringer als zum Beispiel im Lebensmitteleinzelhandel.

 

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