Britischer Handelskonzern baut Beteiligung von knapp sechs Prozent auf
Der britische Einzelhandelskonzern Frasers Group hat eine Beteiligung von 5,77 Prozent am Sportartikelhersteller Puma aufgebaut. Das geht aus einer Pflichtmitteilung des Unternehmens hervor. Damit ist Frasers nach dem Einstieg des chinesischen Sportartikelkonzerns Anta Sports der zweitgrößte Aktionär des Unternehmens.
Der Großteil der Beteiligung wird über Finanzinstrumente gehalten, während ein kleiner Teil direkt in Aktien investiert ist. Frasers äußerte sich nicht zu den strategischen Hintergründen des Einstiegs.
Der Konzern des britischen Unternehmers Mike Ashley nutzt Minderheitsbeteiligungen regelmäßig als strategisches Instrument, um Kooperationen mit Marken und Handelsunternehmen zu vertiefen. Für Frasers ist Puma bereits ein wichtiger Lieferant für die Sporthandelskette Sports Direct, die einen wesentlichen Teil des Konzernumsatzes erwirtschaftet.
Der Einstieg erfolgt in einer Phase, in der sich die Eigentümerstruktur bei Puma verändert. Erst Anfang des Jahres hatte Anta Sports angekündigt, einen Anteil von rund 29 Prozent an dem Herzogenauracher Unternehmen zu übernehmen und damit größter Aktionär zu werden.








