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Branche traf sich zum HDS/L-Symposium

HDS/L-Vorsitzender Carl-August Seibel (Foto: Clemens Bolmus)

Motto der Veranstaltung in Herzogenaurach: Resilienz & Ressourcen

Der persönliche Austausch, spannende Vorträge und nicht zuletzt der attraktive Austragungsort im Headquarter des HDS/L-Mitgliedsunternehmens Adidas machten das 12. HDS/L Symposium zu einem Anziehungspunkt. Mehr als 130 Gäste, Entscheider aus Industrie, Handel, Messewesen und Medien, waren am 19. Mai nach Herzogenaurach gekommen.

Das Motto des Symposiums lautete: „Resilienz & Ressourcen“ und spielte auf die zahlreichen Probleme an, mit denen die Schuh- und Lederwarenbranche durch die Auswirkungen der Corona Pandemie aber auch aktuell durch den Ukraine-Krieg konfrontiert ist. HDS/L Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert freut sich über die beachtliche Teilnehmerzahl: „Der große Zuspruch zeigt, dass die Branche in diesen herausfordernden Zeiten sehr viel Informations- und Gesprächsstoff hat. Es zeigt aber auch, wie wichtig der persönliche Austausch nach der langen Auszeit ist.“

Die vergangenen zwei Jahre haben die Schuh- und Lederwarenbranche vor große Herausforderungen gestellt und es gibt weiterhin viele Unwägbarkeiten zu bewältigen. Die Folgen der Corona-Krise sind längst noch nicht ausgestanden. Der Ukraine-Krieg drückt auf die Stimmung der Menschen. Hinzu kommt: Russland und die Ukraine hatten sich in den letzten Jahren zu wichtigen Partnern entwickelt. Die massiven Sanktionen gegen Russland in den Bereichen Finanzen, Energie und Transport und der weitgehende Ausfall der ukrainischen Industrie beeinträchtigen die Geschäfte der HDS/L-Mitgliedsunternehmen in erheblichem Maße.

„Wahrlich kein Szenario, das optimistisch stimmt. Und doch gibt es Menschen, die auch in stressigen, schwierigen Situationen gelassen bleiben. Die auch, wenn es mal richtig turbulent zugeht, den Überblick behalten. Die sich nicht beirren lassen und ihren Weg konsequent weitergehen. Solche Menschen beherrschen die Fähigkeit der Resilienz, eine Kraft, die das Leben lehrt. Außerdem haben sie vermutlich genügend Ressourcen aufgebaut“, so der HDS/L-Vorsitzende Carl-August Seibel bei der Begrüßung der Gäste in Herzogenaurach. Wie lässt sich diese Fähigkeit auf Unternehmen übertragen? Wie kann es Unternehmen gelingen, in extremen Situationen widerstandsfähig zu bleiben? Das HDS/L-Symposium zeigte neue Wege und Impulse auf, um in Zukunft noch besser aufgestellt zu sein.

Mehr lesen Sie in Ausgabe SHOEZ 6/2022.

 

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