Shoetown Werdich schließt Filiale in den Schloss-Arkaden
Der stationäre Schuhhandel in Heidenheim befindet sich im Umbruch. Die Filiale von Schuh Werdich in den Schloss-Arkaden hat ihren Betrieb eingestellt. Wie Geschäftsführer Friedrich Werdich gegenüber örtlichen Medien erläuterte, endete der Mietvertrag für die Fläche im Obergeschoss des Einkaufszentrums. Nach der Aufgabe der Standorte in Aalen und Heilbronn sei der logistische Aufwand für das Heidenheimer Geschäft gestiegen. Zudem habe sich ein Teil der Kundschaft in Richtung Ulm orientiert, wo ein größeres Angebot verfügbar sei.
Mit der Schließung von Shoetown Werdich setzt sich der Rückzug klassischer Schuhfachgeschäfte aus der Innenstadt fort. Bereits im vergangenen Jahr hatte Schuh Baumann sein Geschäft aufgegeben, zuvor waren auch Reno und Bucher Schuhe aus der Fußgängerzone verschwunden. Damit verbleibt mit Deichmann nur noch ein Anbieter dieser Warengruppe in zentraler Lage. Der Filialist hatte seine Fläche in den Schloss-Arkaden erst kürzlich modernisiert.
Ein gegensätzliches Bild zeigt sich am Stadtrand. An der Steinheimer Straße investiert Schuh Hermann in den Ausbau seiner Filiale. Der Standort wird aktuell umgestaltet, währenddessen findet ein temporärer Zeltverkauf statt. Geschäftsführer Sven Walter spricht von einer Investition in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Die Verkaufsfläche soll auf etwa 1.800 Quadratmeter wachsen. Geplant sind unter anderem eine neu strukturierte Kinderabteilung im Erdgeschoss sowie die Aufnahme eines Herrentextil-Sortiments.








