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Adidas verkauft Reebok an Authentic Brands Group

US-Markenunternehmen bezahlt 2,1 Milliarden Euro

Adidas hat einen Käufer für seine Tochter Reebok gefunden. Die Authentic Brands Group (ABG) wird für den Sportartikelanbieter 2,1 Milliarden Euro zahlen. Der Großteil des Kaufpreises wird bei Vollzug der Transaktion in bar gezahlt, der Rest setzt sich aus aufgeschobenen und bedingten Gegenleistungen zusammen. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2022 erwartet. Adidas beabsichtigt, den Großteil des Barerlöses an seine Aktionäre auszuschütten.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Marke Reebok mit diesem Eigentümerwechsel bestens für langfristigen Erfolg positioniert ist“, sagte Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted. „Was Adidas betrifft, so werden wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer ‚Own the Game‘-Strategie konzentrieren, die es uns ermöglicht, in einer attraktiven Branche zu wachsen, Marktanteile zu gewinnen und nachhaltigen Wert für alle unsere Stakeholder zu schaffen.“

Adidas hatte Reebok im Jahr 2006 gekauft. Der damalige Adidas-Chef und heutige Bayern-München-Präsident Herbert Hainer hatte 3,1 Milliarden Euro für Reebok bezahlt. Damals umfasste die Übernahme auch die Marken Rockport, CCM Hockey und Greg Norman, die Adidas später für einen Gesamtbetrag von 400 Millionen Euro veräußerte. Mit der Übernahme von Reebok konnte Adidas den Abstand zu Branchenführer Nike nie wie erhofft verkleinern. Stattdessen belastete Reebok die Finanzkennzahlen und 2016 wurde ein Turnaround-Plan eingeleitet, um die Marke wieder auf den Wachstumspfad zu führen. Im Februar dieses Jahres hatte Adidas die Einleitung eines formellen Verfahrens zur Veräußerung von Reebok angekündigt.

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